Eine Umfrage bei Zehntklässlern ergab, dass es bei Jungendlichen in Deutschland große Wissenslücken in Geldfragen gibt. Ein Großteil der befragten Schüler wusste mit dem Begriff Girokonto nichts anzufangen. Fast ein Drittel aller Befragten Schüler wusste nicht, dass Kreditzinsen höher sind als Sparzinsen. Das Ergebnis zeigt, dass bei Deutschen Schülern große Wissenslücken vorhanden sind.
Nach diesem Ergebnis wird jetzt gefordert, dass den Schülern mehr über Verbraucherwissen vermittelt werden muss. Es sei auch sehr wichtig dieses Wissen in der Schule gelehrt zu bekommen und es sei eine Überlegung wert hierfür ein eigenes Fach einrichten zu lassen.
Doch diese Überlegung wird wohl nicht viel Zuspruch bekommen. Denn von Zehntklässlern kann man schwer verlangen sich mit ernsten und eher trockenen Themen wie Zinsen und Vertragsrecht zu beschäftigen.

Als es bei der Umfrage um das Thema Internet ging wurden fast alle Fragen richtig beantwortet. Bei Themen wie Geld und Versicherung wurden nur wenige der Fragen richtig beantwortet. Doch im Themengebiet Internet wurden fast alle der gestellten Fragen richtig beantwortet.
Ein Vorschlag ist nun die wichtigen Themen in den Schulunterricht einfach mit einfließen zu lassen. Finanzen könnten dann in Fach Mathematik behandelt werden, Datenschutz in Sozialkunde und Ernährungsfragen im Fach Biologie.
Erste Projekte zu diesen Vorschlägen sind für den Sommer des kommenden Jahres geplant. Doch mit diesem Vorschlag ist nicht jeder einverstanden. Es wird auch von vielen gefordet für diesen Bereich ein Pflichtfach einzuführen. Dies sei auf jeden Fall notwendig. Die meisten jungen Leute sind im Bereich Internet fit doch in wesentlichen und wichtigen Themen nicht.
Da vom Elternhaus nicht genügend Wissen an die Jugendlichen vermittelt wird sei ein Pflichtfach in der Schule sehr wichtig.