Vor dem Tod kann einen keine Versicherung schützen. Es kann jedem passieren und überall. Für die Familie und die Angehörigen ist der Verlust eines geliebten Menschen immer sehr schlimm und schwer zu verarbeiten. Doch wenn in dieser schweren Zeit dann auch noch finanzielle Sorgen hinzukommen, ist das besonders schlimm und auch sehr unnötig. Damit man seinen Angehörigen als Hauptverdiener kein finanzielles Loch hinterlässt, sollte man auf jeden Fall eine Risikolebensversicherung abgeschlossen haben.

Diese Versicherung verhindert, dass die Hinterbliebenen vor dem finanziellen Ruin stehen, ohne das so wichtige Einkommen der verstorbenen Person. Wer seine Familie und Angehörigen also nach seinem Tod gut versorgt wissen will, liegt mit einer solchen Police genau richtig. Für alle Familien, die sehr auf das Einkommens des Hauptverdieners der Familie angewiesen sind ist eine solche Versicherung Pflicht.

Besonders für junge Menschen ist eine solche Versicherung sehr wichtig, denn junge Menschen haben oft noch keine Rücklagen oder Ersparnisse. Oft sind junge Menschen auch noch verschuledet und müssen Kredite oder Darlehen abbezahlen. Wenn dann als zusätzliche Belastung noch das fehlende Einkommen der verstorbenen Person dazukommt, sieht es sehr schlecht aus und der soziale Abstieg ist dann meist schon vorprogrammiert.

Eine Risikolebensversicherung ist auch dann sehr sinnvoll, wenn die Hinterbliebenen kaum Rentenansprüche haben. Wenn die Partner unverheiratet sind, hat der Partner keinen Anspruch auf die Hinterbliebenenrente aus der gesetzlichen Kasse.

Durch das Geld was man von der Risikolebensversicherung bekommt, kann man seinen gewohnten Lebensstandard eine Weile aufrecht erhalten. Eine Versicherungssumme von 300. 000 Euro würde nach dem Tod des Versicherten 20 Jahre lang monatlich 1. 800 Euro bringen, wenn die Hinterbliebenen das Geld zu vier Prozent anlegen.

Die Vertragslaufzeit sollte man gut überlegt festlegen. Oft reicht es, wenn der Vertrag bis zum 55. oder bis zum 60. Lebensjahr der versicherten Person läuft. Zu diesem Zeitpunkt sind meist die Kinder schon aus dem Gröbsten raus und stehen auf eigenen Beinen. Die Darlehen und Kredite sind dann auch meist schon abgezahlt.

Wenn man einen Vertrag einer Risikolebensversicherung abschließen möchte muss man sich allerdings bewusst sein, dass eine solche Police ein reiner Todesfallschutz ist und kein Sparvertrag. Das ist zum Beispiel bei der Kapitallebensversicherung ganz anders. Doch bei der Risikolebensversicherung zahlt die Versicherung nur und ausschließlich bei dem Todesfall der versicherten Person. Wenn der Versicherte in der Laufzeit des Vertrages nicht sterben sollte, dann bekommt man auch keinen Cent ausbezahlt. Die Versicherung läuft in diesem Fall dann einfach aus.

Die Risikolebensversicherung ist allerdings auch sehr viel günstiger als zum Beispiel eine Kapitallebensversicherung. Diese vermischt den Todesfallschutz und einen Sparvertrag miteinander. Doch als Hinterbliebenenschutz ist die Risikolebensversicherung auf jeden Fall die bessere Wahl.