Da es mit der Altersvorsorge vom Staat eher schlecht aussieht, muss sich nun jeder selbst um die Vorsorge fürs Alter kümmern. Eine Investition in ein Eigenheim klingt sehr gut, da die Mietkosten im Alter nicht anfallen würden. Doch hohe Nebenkosten senken die Rendite.

Eine Immobilie ist eine der weniger guten, sogar eine sehr schlechte Variante der Altersvorsorge. Allein wenn man sich die Rendite betrachtet, fällt auf dass eine Immobilie zu den schlechten Möglichkeiten gehört, fürs Alter vorzusorgen.

Zunächst müssen die Käufer des Hauses oder der Wohnung sehr hohe Nebenkosten zahlen. Neben diesen Kosten muss man auch noch die anfallenden Marklerkosten und die Grunderwerbssteuer beachten, so wie die ebenfalls anfallenden Gebühren, die fürs Gericht zu zahlen sind.

Doch mit diesen Kosten sind längst nicht alle Kosten bezahlt. Es sind noch sehr viele laufende Kosten zu zahlen wie zum Beispiel Instandhaltung, Versicherung, Umbauten und auch Beträge an die Gemeinde wie Grundsteuer. Doch den mit Abstand größten Anteil machen ganz klar die Zinszahlungen an die Bank aus. Trotz all diesen Kosten ist eine Immobilie eine reizvolle Investition geblieben.

Eine altuelle Umfrage hat ergeben, dass 86 Prozent aller Bundesbürger der Meinung sind, dass eine Immobilie eine gute Art der Altersvorsorge sei. Eine Aussicht auf ein mietfreies Leben im Alter lässt die vielen anstehenden Kostenpunkte schnell vergessen.