Die Finanzkrise haben nur sehr wenige unbeschadet überstehen können. Viele hat die Finanzkrise in den Ruin getrieben und gezwungen alles aufzugeben. Doch es gab auch die, die wegen der Finanzkrise keine Einbußen hatten.

Die deutschen Versicherungen standen die Finanzkrise durch, wie ein Fels in der Brandung. In diesem Jahr sind die Beitragseinnahmen der Versicherungen sehr gestiegen. Um ganze fünf Prozent sind die Beitragseinnahmen der Versicherungen auf 180 Milliarden Euro angestiegen. Doch bei den Versicherungen sieht es nicht überall so rosig aus. Schlecht sieht es bei der Kfz – Versicherung aus. Diese ist noch tiefer abgerutscht und schreibt lange schon rote Zahlen. Die Autofahrer müssen hier in nächster Zeit wieder mit Preiserhöhungen rechnen.

Auch bei der Lebensversicherung sieht es schlecht aus. Ab Juli des kommenden Jahres 2011 soll erneut der Garantiezins drastisch gesenkt werden von derzeit 2,25 Prozent auf nurnoch 1,75 Prozent. Das hat zur Folge, dass die Lebensversicherungen weniger wert werden und daher auch nicht mehr, wie noch vor einiger Zeit, als sichere Altersvorsorge gelten.

Der Markt der Versicherungen ist sehr unübersichtlich. Es gibt sehr viele Anbiter, die alle um die Kunden kämpfen und alle machen den werdenden Kunden alle möglichen Versprechungen. Doch welcher der beste und günstigste Anbieter für einen ist, hängt immer von verschiedenen Faktoren und jedem einzelnen Fall ab.

Die Lebensversicherung ist das große Sorgenkind. Jeder zweite Euro, den die Deutschen für Versicherungen zahlen, fließt der Lebensversicherung zu. Der Verkauf von Kapital – Lebensversicherungen ist stark eingebrochen. Das Geschäft mit Einmalbeiträgen ist jedoch gestiegen. Sie sind gefragt und um 30 Prozent angestiegen. Fast ein Drittel oder 27 Milliarden Euro der Prämien sind heute Einmalbeiträge oder gut verzinste und vorallem jederzeit kündbare Versicherungen.

Sehr viele Menschen parken ihr Geld nur vorübergehend ert mal. Die Lebensversicherungen zahlen einen deutlich höheren Zins als zum Beispiel ein Tagesgeldkonto, dabei ist es aber genauso flexibel und ohne Risiko.

Bei der klassischen Lebensversicherung sieht es aber nicht so gut aus. Seit 2005 sind die Steuerprivilegien für neue Verträge gestrichen worden. Und auch die Überschussbeteiligung sinkt. Der Marktführer hatte die Überschussbeteiligung gesenkt. Für das Jahr 2011 ist die Überschussbeteiligung nun auf 4,1 Prozent gesenkt worden. Nun zieht der Rest nach. Einige liegen noch etwas darüber doch es gibt auch viele die schon darunter liegen und die Tendenz sinkt weiter.

Nun gibt es wieder neue Nachrichten, die den Lebensversicherern Kopfschmerzen bereiten. Ab dem Jahr 2013 sollen die Zinsgarantien für die Kunden wieder um einiges teurer werden. Man sollte auf jeden Fall die Geldanlage und die Versicherung trennen.