Wenn es um ein Rezept vom Arzt gibt oder eine bestimmte Erkrankung werden sehr oft nicht ganz wahrheitsgem.äße Angaben gemacht. Es ist inzwischen schon sehr weit verbreitet, dass es einen sehr großzügigen Umgang mit Arztdiagnosen gibt. Da wird auch schon oft mal etwas übertrieben oder getrickst. Wenn man eine Versicherung abschließen möchte kann das schnell zu einem sehr großen Problem werden.

Sehr vielen, von den Patienten ist nicht wirklich klar, was dies für schwerwiegende Folgen haben kann. Oft ist es aber auch der Arzt, der an der Diagnose etwas trickst, meistens für den Patienten da der dann mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds bekommt. Sehr oft wird bei chronischen Erkrankungen getrickst. Viele der Ärzte dramatisieren den gesundheitlichen Zustand ihrer Patienten ganz bewusst.

In den meisten Versicherungen muss man auch einige Fragen zu seinem Gesundheitszustand beantworten. Diese Fragen müssen alle wahrheitsgemäß beantwortet werden. Gerade bei der Berufsunfähigkeits - oder der Risikolebensversicherung muss man sehr oft ganz detaillierte Fragen über seinen Gesundheitszustand und Krankheiten beantworten, da dies auch die Höhe der zu zahlenden Prämien bestimmt. Der Versicherte muss mit einem Risikozuschlag rechnen oder sogar einem Ausschluss, wenn er Angaben dem Versicherer gegenüber macht die nicht mit der Aussage des Arztes übereinstimmen. Zudem ist das Vertrauensverhältnis zwischen Versicherer und Kunden möglicher Weise beeinträchtigt.

Besonderst schlimm ist es, wenn der Kunde schon psychische Vorgeschichten hatte. Diese werden bei den Versicherern sehr ungern gesehen, da diese Erkrankungen als Hauptgründe gelten, weshalb Arbeitnehmer frühzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden.

Bis jetzt gibt es für die Versicherer keinen Aufnahmezwang bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Doch genau einen solchen Aufnahmezwang fordert nun der Bund der Versicherten ( BdV ) . Eine solche Police ist nämlich der einzige Weg sich finanziell abzusichern, gegen einen Einkommensverlusst wegen einer Krankheit.

Die Mittel, welche der Staat für einen solchen Fall zur Verfügung stellt reichen nicht aus. Auf diesem Weg ist es einem unmöglich seinen Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Wenn man die Befürchtung hat, dass man von seinem Arzt kränker dargestellt zu werden als man tatsächlich ist, hat man die Möglichkeit eine Einsicht in seine Patientenakte zu fordern. Jeder darf  alle seine Röntgenbilder, Arztberichte oder Testergebnisse einsehen. Darauf hat jeder Patient sogar einen rechtlichen Anspruch. Man hat sogar das Recht von seiner Patientenakte auch Kopien zu verlangen.

Wichtig ist es aber auf jeden Fall gerade bei der Berufsunfähigkeits – und Risikolebensversicherung richtige Antwortungen auf alle gesundheitlichen Fragen zu geben. Wenn die Antworten nicht richtig gewesen sein sollten und dies rauskommt, kann die Versicherung als ungültig erkärt werden und die gezahlte Summe ist weg und auch die Auszahlung der Versicherung wird dann nicht mehr erfolgen.