Sehr viele Menschen können die private Altersvorsorge, die nach dem ehemaligen Bundesarbeitsminister Walter Riester benannt wurde nutzen. Diese Altersvorsorge wird staatlich gefördert. Alle Arbeitnehmer, Beamte, Hausfrauen und auch Arbeitslose. Gefördert werden bis zu vier Prozent des Bruttoeinkommens, mindestens 60 und höchstens 2. 100 Euro im Jahr.

Vom Staat erhält man bei der Riester – Rente verschiedene Steuervorteile und Zulagen. Und wenn man in die Altersvorsorge voll einzahlt, bekommt man eine Grundzulage von 154 Euro im Jahr. Für jedes Kind bekommt man 185 Euro und für jedes Kind, das nach dem Jahr 2008 geborgen wurde bekommt man 300 Euro.

Die Auszahlungsphase kann mit dem 60. Lebensjahr beginnen. 30 Prozent von dem Kapital kann sich jeder auf einmal auszahlen lassen. Der Rest wird dann als Rente ausgezahlt. Der Gesetzgeber schreibt ab dem 85. Lebensjahr eine Rentenversicherung vor. Im Rentenalter müssen die Auszahlungen immer versteuert werden. Das über die Jahre angesparte Kapital kann zwar vererbt werden, doch alle Zulagen müssen wieder zurückgezahlt werden. Doch wenn der Begünstigte der Ehepartner ist, ist dies die Ausnahme.

Bei Abschluss des Versicherungsvertrages weiß der Versicherte, wie hoch im Rentenalter die Auszahlungssumme mindestens sein wird. Von der Versicherung bekommt der Versicherte eine Garantie einer lebenslangen Rentenzusage und auch eine Überschussbeteilligung, die variabel ist.

Es gibt außerdem die Möglichkeit einer fondsgebundenen Rentenversicherung. Hier wird eine Rentenversicherung mit einem Fondssparplan verbunden. Hier gibt es in der Regel aber keinen Garantiezins.